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KANZLEI
BEISSEL
Saarlouis
  
  

Mediation:
Lösung mit professioneller Hilfe

Die meisten Menschen haben von klein auf gelernt, dass man sich im Leben durchsetzen soll und dass man in Konflikten seinen Standpunkt behaupten muss. So sind wir fast alle auf Kampf und Sieg programmiert. Dafür wenden wir viel Zeit und Energie auf .

Die Lebenserfahrung zeigt aber, dass es sinnvoller sein kann, einen Konflikt beizulegen anstatt ihn endlos auszufechten. Mancher stellt dann mit Erstaunen fest, dass Frieden schließen oft schwerer ist als kämpfen. Man kann es aber lernen. Am Anfang muss dabei die Einsicht stehen, dass eine Konfliktlösung nicht aus dem Ärmel geschüttelt werden kann, wenn sie dauerhaft sein soll. Es sind so vielschichtige Aspekte zu bedenken, dass eine professionelle Begleitung wirklich unerlässlich ist. Dazu dient das förmliche Mediationsverfahren, das in den letzten Jahren von Psychologen, Kommunikationswissenschaftlern und Juristen entwickelt wurde.

Meine Kanzlei bietet dieses Mediationsverfahren an. Aufgrund meiner Ausbildung durch die Deutsche Anwaltakademie hat mir die Anwaltskammer die Bezeichnung „Mediatorin“ verliehen. Ich führe das Verfahren nach den Regeln und Empfehlungen der Anwaltakademie durch.

Das Verfahren läuft in mehreren geplanten Phasen ab. Zuvor gibt es eine wichtige Voraussetzung: Alle Beteiligten müssen eindeutig den Willen haben, eine Lösung zu suchen. Dabei ist es am Anfang noch offen, wie die Einigung später formell und schriftlich festgelegt wird; die beste Methode hierfür wird sich im Laufe der Gespräche ergeben.

In der Anfangsphase besprechen die Parteien den aktuellen Stand ihres Konfliktes und legen gemeinsam die Grundsätze des weiteren Vorgehens fest. Im Mittelpunkt steht dabei die beiderseitige Verpflichtung, offen miteinander umzugehen.

In der nächsten Stufe erhalten die Beteiligten Gelegenheit, ihre jeweilige Sicht der Dinge ausführlich darzulegen; dabei soll - anders als etwa in einem Zivilprozess - auch über die Gefühle gesprochen werden, die in dem Konflikt eine Rolle spielen. Auch die finanziellen Aspekte werden deutlich dargelegt.

Im nächsten Schritt werden die Ideen und Vorschläge für eine Lösung gesammelt. Gemeinsam wird dann geprüft, welcher Weg von beiden Seiten akzeptiert wird und zu einer Einigung führen könnte. In der Einigungsphase schließlich wird das erzielte Ergebnis ausgearbeitet und festgehalten, zum Beispiel in einem Memorandum oder in einem rechtsverbindlichen Vergleich.

Das Ergebnis eines Mediationsverfahrens darf nicht aus unverbindlichen Absichtserklärungen bestehen. Es muss auch rechtlich umsetzbar sein. Deshalb empfiehlt es sich, das Verfahren auf fundierte Rechtskenntnisse zu stützen. Dies ist in meiner Kanzlei gewährleistet.


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